Tirol von oben: Luftbildfotografie mit Drohne in den Alpen

Eine Drohne in den Alpen zu fliegen ist gleichzeitig das Aufregendste und das Komplizierteste in der Bergfotografie. Windböen, Regulierungen, Flugverbotszonen – und dazwischen Momente, die man aus keinem anderen Blickwinkel einfangen kann.

Regulierungen in Österreich und Deutschland

Seit 2021 gilt in der EU die neue Drohnen-Verordnung (EU 2019/947). In Österreich braucht man für die meisten Drohnen über 250g eine EU-Kompetenznachweis (Online-Test). Nationalparks und Naturschutzgebiete: immer vorab informieren, oft Flugverbote.

Wind ist der Feind

In den Bergen ist Wind unberechenbar. Ich fliege nur, wenn die Windgeschwindigkeit unter 25 km/h liegt – das sind meine persönliche Grenze, auch wenn manche Drohnen mehr verkraften. Die besten Bedingungen sind früh morgens, wenn der Talwind noch nicht eingesetzt hat.

Die Bildqualität

Mit der DJI Mini 4 Pro bekomme ich Bilder, die von Boden-Aufnahmen kaum zu unterscheiden sind. Der Vorteil: Perspektiven, die kein Mensch zu Fuß erreichen kann. Bergseen von oben, Gletscher aus der Vogelperspektive – das verändert die Art, wie man Landschaft versteht.

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