RAW vs. JPEG in der Naturfotografie: Wann lohnt sich was?
Die ewige Debatte: RAW oder JPEG? Ich habe beide Formate jahrelang eingesetzt und bin zu einer klaren Meinung gekommen – die natürlich nicht für jeden gilt.
Warum RAW?
RAW liefert den vollen Informationsumfang des Sensors. Bei schwierigen Lichtverhältnissen – typisch in den Bergen – kann ich in der Nachbearbeitung Lichter retten, die in JPEG verloren wären. Besonders bei Sonnenaufgangsfotos mit starkem Kontrast ist RAW Gold wert.
Wann reicht JPEG?
Bei ruhigen Lichtverhältnissen und wenn man weiß, was man will: JPEG. Meine Fujifilm in der Film-Simulation "Velvia" produziert JPEGs, die direkt veröffentlichbar sind. Weniger Arbeit, mehr Zeit für das nächste Foto.
Mein Workflow
Standard: Ich fotografiere immer RAW+JPEG. Die JPEGs nutze ich für schnelle Durchsicht und Social Media, die RAWs für das ernsthafte Bearbeiten in Lightroom. So habe ich das Beste aus beiden Welten.